Satzung

Satzung der "Adlerhorst-Schützengesellschaft Landshut e.V."

§ 1 Name und Sitz

Die Schützengesellschaft Adlerhorst wurde im Juni 1912 gegründet, wiedergegründet am 12.04.1951. Sie hat ihren Sitz in Landshut und gehört dem Bayerischen Sportschützenbund, Sitz München, an.

Der Verein ist in das Vereinsregister unter Nr. 382 eingetragen und führt den Zusatz "e.V."

§ 2 Zweck und Ziel

  1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Ausübung des Schießsports.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung Sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden
  4. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.


Zur Erreichung dieses Zieles ist folgendes zu beachten:

  1. Abhaltung von regelmäßigen Schießabenden
  2. Führung einer Statistik über die Veranstaltungen
  3. Abhaltung von Schießveranstaltungen, Versammlungen u.s.w.
  4. Verwendung von Überschüssen aus Vereinsveranstaltungen aller Art zu sportlichen Zwecken.
  5. Ausbildung von Jungschützen

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche Person werden.
  2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge.
  3. Über die Aufnahme entscheidet das Schützenmeisteramt. Lehnt dieses den Aufnahmeantrag ab, steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsausschuss zu.
  4. Zweitmitglieder (Mitglieder eines anderen Schützen- oder Sportvereins) sind erst nach drei Jahren (ab Tag des Eintritts) stimmberechtigt.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Streichung aus der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung. Bei Minderjährigen ist die Austrittserklärung auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Der Austritt kann nur unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum 31.12. jeden Jahres erfolgen.
  3. Die Streichung aus der Mitgliederliste erfolgt bei einem Zahlungsrückstand von einem Jahresbeitrag nach zweimaliger erfolgloser Mahnung.
  4. Ein Mitglied kann wegen vereinsschädigenden oder grob unsportlichen Verhaltens aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Schützenmeisteramts, wenn die Mehrheit aller Schützenmeister für den Ausschluss stimmt. Dieser Beschluss ist dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss ist binnen zwei Wochen ab Zustellung Einspruch zulässig, über den der Vereinsausschuss entscheidet.
  5. Beim Ausscheiden vor dem 31.12. besteht kein Anspruch auf Rückzahlung anteiliger Mitgliedsbeiträge.
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§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden ab dem 12. Lebensjahr Mitgliedsbeiträge erhoben. Die Höhe des Betrages wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Jahresbeitrag ist bis zum 28. Februar jeden Jahres zu entrichten. Für jede Mahnung wird eine Mahngebühr erhoben, die vom Vorstand festgelegt wird. Die Beitragsleistung der Mitglieder wird im Regelfall über das Einzugsverfahren erhoben.
  2. Das Schützenmeisteramt ist berechtigt, im begründeten Einzelfall, einen Beitrag zu erlassen.
  3. Ehrenmitglieder und Ehrenschützenmeister sind betragsfrei.


§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins zu benutzen, wobei sie die Haus- und Sportordnung zu beachten haben.


§ 7 Vereinsorgane

    Vereinsorgane sind:
  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vereinsausschuss
  3. die Schützenmeister
  4. die Kassenprüfer
  5. der Sportleiter
  6. der Vergnügungswart


§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung findet jährlich in den ersten 6 Wochen eines Jahres statt.
  2. Sie wird vom 1. Schützenmeister unter Einhaltung einer Frist von 10 Tagen, durch Bekanntgabe der Tagesordnung in der Landshuter Zeitung oder durch Anschreiben einberufen. Jedes Mitglied kann bis spätestens 5 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Schützenmeisteramt schriftlich Anträge einreichen. Über die Behandlung von Anträgen, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, entscheidet diese mit einfacher Mehrheit.
  3. Die Mitgliederversammlung nimmt die Jahresberichte, die Kassenberichte und den Bericht der Kassenprüfer entgegen. Sie entscheidet über die Entlastung des Schützenmeisteramts, des Schatzmeisters und des übrigen Vereinsausschusses. Die Mitgliederversammlung ist weiter zuständig für:
    1. Neuwahl des Schützenmeisteramts, des Vereinsausschusses, von zwei Kassenprüfern, den Sportleiter und den Vergnügungswart.
    2. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    3. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies von einem Fünftel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe beim Schützenmeisteramt beantragt wird.


§ 9 Wahlen und Beschlussfassungen

  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  2. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Ein Antrag gilt bei Stimmengleichheit als abgelehnt. Eine Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  3. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als 50% der abgegebenen Stimmen erhält. Erreicht bei mehr als 2 Kandidaten für die Position des 1. Schützenmeisters und seiner Stellvertreter keiner die einfache Mehrheit, ist zwischen den 2 Kandidaten mit den meisten Stimmen durch Stichwahl zu entscheiden. Bei mehr als 2 Kandidaten für die Übrigen zu wählenden Positionen entscheidet die relative Mehrheit. Bei Stimmengleichheit von Kandidaten ist eine Wahl zwischen diesen zu wiederholen. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
  4. Wahlen werden von einem von der Mitgliederversammlung gewählten Wahlausschuss - bestehend aus 3 Personen - durchgeführt. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen und vom 1. Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
  5. Stimmberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder,die am Tage der Versammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Abwesende Mitglieder sind wählbar, wenn eine schriftliche Erklärung über die Annahme der Wahl vorliegt.


§ 10 Vereinsauschuss

Der Vereinsausschuss besteht aus dem Schützenmeisteramt, dem Schriftführer, dem Vergnügungswart, dem Sportleiter und weiteren zwei bis sechs Mitgliedern. Der Vereinsausschuss ernennt die Ehrenmitglieder.


    § 11 Schützenmeisteramt

     Das Schützenmeisteramt besteht aus:
  1. dem 1. Schützenmeister
  2. dem 2. Schützenmeister
  3. dem 3. Schützenmeister = Schatzmeister

Die Schützenmeister sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten den Verein gerichtlich und aussergerichtlich. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis.


§ 12 Kassenprüfer

  1. Die Kassenprüfer haben die Ordnungsmäßigkeit der Belege der Buch- und Kassenführung des Schatzmeisters und Hauptkassiers nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung zu prüfen und hierüber schriftlich Bericht zu erstatten.
  2. Vorgefundene Mängel müssen unverzüglich dem Schützenmeisteramt berichtet werden.
  3. Das Ergebnis der Prüfungen ist in der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.


§ 13 Haftung des Vereins

Der Verein haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.


§ 14 Amtszeit für das Schützenmeisteramt und des Vereinsausschusses

Schützenmeisteramt und Vereinsausschuss werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 5 Jahren gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Bei Ausscheiden eines Schützenmeisters oder eines Mitglieds des Vereinsausschusses während der Amtszeit wählt der Vereinsausschuss ein Ersatzmitglied oder bestimmt, dass das zu besetzende Amt von einem anderen Mitglied des Vereinsausschusses mitverwaltet wird.

§ 15 Ehrungen

Ehrungen regelt die Ehrenordnung des BSSB.


§ 16 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann lediglich in einer außerordentlichen, nur zu diesem Zweck einberufenen, Mitgliederversammlung beschlossen werden. 3/4 der Mehrheit der erschienenen Mitglieder müssen bei namentlicher Abstimmung diesem Antrag zustimmen.


§ 17 Vereinsvermögen bei der Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall "steuerbegünstigter Zwecke" fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Landshut zu, die es ausschließlich für gleiche, gemeinnützige sportliche Zwecke zu verwenden hat.