Lindenschützen Hohenegglkofen gewinnen die Haxen
Adlerhorst Landshut richtete das 6. Josef-Bosch-Pokalschießen aus


Der 1. Schützenmeister der Adlerhorstschützen Landshut , Anton Fröhler, konnte eine sehr große Anzahl von Schützinnen und Schützen bei der Preisverteilung im Schützenhaus der Wildbachschützen begrüßen. Aufgrund der Situation im Herbergslokal musste die Preisverteilung zu den befreundeten Wildbachschützen verlegt werden. Die Adlerhorstschützen Landshut haben seit Monaten keinen Wirt mehr und somit keine Örtlichkeit mehr in der man einen Veranstaltung dieser Größe abhalten kann.

Anton Fröhler konnte eine stattliche Anzahl von Schützinnen und Schützen begrüßen. Besonders begrüßte er Stadtrat Rudolf Schnur, der als Vertreter der Stadt Landshut entsandt wurde. In seinen Eingangsworten bedankte sich Anton Fröhler bei seinen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung bei der Preisverleihung und bei Robert Kagerer für die tägliche Standaufsicht während der Durchführung des Pokalschießens.

Der 1. Schützenmeisterging kurz auf den Namensgeber des Pokalschießens Josef Bosch ein. Dieser kam relativ spät mit 55 Jahren zum Schießsport und wurde einige Jahre später 3. Deutscher Meister mit dem Zimmerstutzen. Aufgrund seiner Führungsqualitäten in seiner Firma war er bald ein Kandidat für den 1. Schützenmeister im Verein. Unter seiner 21-jährigen Amtszeit waren die Adlerhorstschützen sehr erfolgreich. Man hatte viele Niederbayerische, sowie Bayerische Meisterschaften und sogar einen Vizeweltmeistertitel mit der 10m Armbrust durch Günther Dullinger zu feiern. Mit diesem Pokalschießen soll Josef Bosch von seinen Adlerhorstschützen geehrt und in Erinnerung behalten werden.

In seinen Grußworten für die Stadt Landshut, sprach Rudolf Schnur die Bedeutung von Vereinen, insbesondere Schützenvereinen an, die diese in unserer Gesellschaft haben. Er hob die seit Jahren bekannt gute Jugendarbeit der Adlerhorstschützen Landshut hervor und bedankte sich für das Engagement des Vereins. Er versicherte, dass die Stadt Landshut hinter seinen Vereinen, insbesondere den Schützenvereinen, stehe und diese soweit möglich unterstütze.

Im Anschluss an die Begrüßungsreden wurde gleich mit der Preisverteilung begonnen.
Am Pokalschießen nahmen 15 Mannschaften mit insgesamt 75 Schützen teil.
Beim diesjährigen Wettbewerb wurden wieder hervorragende Ergebnisse, durch junge Schützinnen und Schützen erzielt. In der Einzelwertung kamen Carina Königbauer aus Hohenegglkofen und Josef Pömmerl von den Wildbachschützen Landshut jeweils auf 194 von 200 möglichen Ringen. Auch in den jeweiligen 10er Serien (96 und 98) waren beide gleichauf, sodass sich beide den 1. Platz teilten. Auf den 3. Platz kam die jüngste Teilnehmerin, Lena Straßer von den Edelweißschützen aus Zweikirchen, mit sehr guten 190 Ringen.

Aus den vielen Ergebnissen suchte der zweite Sportleiter der Adlerhorstschützen Thomas Schneider die drei besten „Blattl“ heraus. Den mittigsten Schuss gab Markus Schmidbauer von den Tannengrünschützen Mettenbach ab. Von insgesamt 1500 abgegebenen Schüssen hatte er mit einem 5,2 Teiler den schönsten Schuss im Zentrum. Es folgten Carina Königbauer mit einem 7,2 Teiler und ihr Mannschaftskollege Wolfgang Maul mit einem 9,8 Teiler.

Mit ein Grund für das volle Schützenhaus ist auch, dass es, außer dem Josef-Bosch-Wanderpokal
keine „Staubfänger“ in Form von Pokalen, sondern nur Essenspreise gibt.
Mit Spannung erwarteten die hungrigen Gäste die weitere Preisverteilung. Die hinteren Mannschaften erhielten jeweils eine stattliche Anzahl halber Hendl. Die weiter vorne platzierten Vereine bekamen Spareribs und die ersten drei Mannschaften erhielten die begehrten Schweinshaxen.
Adlerhorst Landshut belegte dieses Jahr einen guten 3. Platz mit 431,6 Punkten und konnte sich, wie Tannengrün Mettenbach auf Platz 2 ( 403,2 Punkte) über jeweils 5 Haxen freuen.
Den 1. Platz mit einem Punktergebnis von 372,6 belegten die Lindenschützen Hohenegglkofen, die ebenfalls ein Raindl Haxen erhielten.
Den Wanderpokal mit einem Gesamtergebnis von 1230,9 Teiler belegten die Tannengrünschützen aus Mettenbach, die den schönen Josef-Bosch-Pokal für ein Jahr mit in ihr Schützenheim nehmen dürfen.