Bundespräsident Gauk ehrte die Adlerhorstschützen

Am Freitag, den 04.04.14 wurde die Adlerhorst Schützengesellschaft Landshut 1912 e.V. nach Herzogenaurach eingeladen. Grund war die Verleihung der Sportplakette des Bundespräsidenten Joachim Gauk. Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann überreichte an 23 bayerische Sport- und Schützenvereine Vereine diese Plakette, die eine Anerkennung für Vereine ist, die über 100 Jahre oder länger bestehen und sich große Verdienste um den Sport erworben haben.

Für die Adlerhorstschützen Landshut, die im Jahre 2012 ihr 100-jähriges Bestehen feierten, übernahmen der 1. Schützenmeister Anton Fröhler, die 2. Schützenmeisterin und 2. Gauschützenmeisterin Heinke Gschlößl sowie Jugendleiter Karl Dressel den Preis in Empfang.

Durch das Programm in den Räumen eines bekannten Sportartikelherstellers, führte der bekannte Sportreporter Gerd Rubenbauer.

Sowohl er, als auch der später redende Innenminister Herrmann überzeugten durch ihre freundliche und spontane Art.

In seiner Begrüßungsrede ging Innenminister Herrmann auf die Leistungen der Vereine in der heutigen Gesellschaft ein, die unbezahlbare Dienste für unser Allgemeinwesen leisten.

Herrmann stellte besonders die Jugendarbeit in den Vordergrund. Sein Leitsatz „Vom Ehrgeiz zum Teamgeist, von der Leistungsbereitschaft zum Verantwortungsbewusstsein“ traf bei den entsandten Vereinsvertretern auf volle Zustimmung. Weiter führte er aus, dass die Sport- und Schützenvereine gerade den jungen Menschen wichtige Werte vermitteln, die sie in ihrem späteren persönlichen und beruflichen Leben nutzen können.

Im Anschluss wurden die Vereine nacheinander für die Übergabe der Sportplaketten des Bundespräsidenten Joachim Gauk auf die Bühne gebeten, auf der neben Innenminister Herrmann, der Präsident des Landessportverbandes Günther Lommer, auch der 1. Landes-schützenmeister Wolfgang King auf "seine" zu ehrenden Schützenvereine wartete.

Schon in der Einladung wurden die Vereine gebeten, besondere Leistungen oder Ereignisse aus dem Vereinsleben für die Festschrift mitzuteilen. Dabei verwies der 1. Schützenmeister Anton Fröhler auf die großen sportlichen Erfolge, wie den Vizeweltmeistertitel in der Armbrust durch Günther Dullinger, die seit Jahrzehnten bekannt, herausragende Jugenarbeit des Vereins, sowie auf die Versuche als Theaterlaienspielgruppe in den 60er Jahren.

Auf der Bühne wurde Anton Fröhler dann von Gerd Rubenbauer gefragt, ob diese Theatergruppe noch bestehe. Fröhler antwortete humorvoll, dass es de Gruppe nicht mehr gebe, dass man aber durchaus noch an manchen Schießabenden "Theater" habe.

Da vorher einige Vereine über die Schwierigkeiten berichteten Jugendliche zum Verein zu bekommen, meldete sich der Jugendleiter Karl Dressel zu Wor. Er meinte, dass die Adlerhorstschützen keinen Mangel an Jugenschützen haben. Die Adlerhorstschützen haben 14 Jugendliche unter 18 Jahren und außerdem sind einige erwachsene Schützinnen schwanger, so dass bald wieder mit Schützennachwuchs zu rechnen ist.

Gerd Rubenbauer verabschiedete die Adlerhorstschützen spontan mit einen Namenswechsel und meinte, dass man die Adlerhorstschützen dann in "Storchenenst" umbenenne müsste.

Im Anschluss der Ehrngen wurden die Vereinsvertreter durch das Bayeriche Innenmisisterium zu einem kleinen Stehempfang eingeladen, wobei sich auch Herr Innenmisnister Hermmann die Zeit nahm mit den einzelnen Schützenmeistern zu sprechen.